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Erster Job nach dem Studium: So gelingt der Berufseinstieg

Erster Job nach dem Studium: So gelingt der Berufseinstieg

So langsam sind die letzten Semester gezählt und im Idealfall winkt nach dem Studium der direkte Berufseinstieg. Im Idealfall. Einige Studierende jedoch, machen sich Sorgen, wie es nach dem Abschluss weitergehen soll. Schließlich sind viele Studiengänge auch gar nicht auf ein bestimmtes Berufsfeld ausgelegt. Was also, wenn ich noch nicht so genau weiß, welcher Job der richtige für mich ist? Welche Einstiegsmöglichkeiten habe ich überhaupt? Wie du dein Studentenleben sorgenfrei hinter dir lässt und als Absolvent den Schritt ins Berufsleben meisterst, zeigen wir dir hier.

Berufseinstieg nach dem Studium – Die Suche nach dem ersten Job

Nach dem Studium hast du die Qual der Wahl, dir stehen dir alle Türen offen. Was sich erstmal schön anhört, bereitet so manchem Studenten ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Verständlich! Allein hier in Südwestfalen gibt es unzählige Top-Arbeitgeber und etliche Möglichkeiten in die Berufswelt einzusteigen – egal, ob du schon Arbeitserfahrung hast oder nicht. Wir zeigen sie dir und helfen dir, die für dich richtige Option auszuwählen.

Vom Praktikum zum Traumjob

Wenn du während deines Studiums nicht so viel Praxiserfahrung sammeln konntest, kann es hilfreich sein, diese mit einem Praktikum nach dem Studium nachzuholen. Meistens dauert so ein freiwilliges Praktikum drei bis sechs Monate. In dieser Zeit erhältst du einen guten Einblick in den von dir gewählten Beruf, lernst wichtige Unternehmensprozesse kennen und du hast Gelegenheit, wichtige Kontakte zu knüpfen. Und: Ab einer Dauer von drei Monaten steht dir als Praktikant der Mindestlohn zu, sodass du nach dem Studium nicht mittellos dastehst.

Am besten lässt du deinen Arbeitgeber von Anfang an wissen, dass du auf der Suche nach einem Berufseinstieg bist. Auf diese Weise kann er sich mit dir direkt als potenziell neuen Mitarbeiter auseinandersetzen. Im besten Fall führt dich das Praktikum dann zum Jobangebot. Und wenn nicht, hast du wichtige Erfahrungen sammeln können und deinen Lebenslauf aufgehübscht.

Etliche Praktikanten-Stellen bei vielen Top-Arbeitgebern direkt vor deiner Haustür findest du hier!

Volontariat oder Trainee-Stelle: Wertvolles Know-how für ein spezielles Berufsfeld

Du suchst den Berufseinstieg im Bereich Journalismus, Kultur oder Medien? Dann könnte ein Volontariat genau das Richtige für dich sein! Generell richten sich Volontariate eher an Studenten aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich. So ein „Volo“ ist eine Art Ausbildung, dauert in der Regel ein bis zwei Jahre und bereitet dich auf die Branchen PR, Print, Hörfunk oder Online-Medien vor. Du arbeitest beispielsweise in einer Redaktion oder bei einem Fernseh- oder Radiosender, aber auch Marketing- und PR-Agenturen suchen gerne Volontäre. Und wenn alles passt, kann das der Startschuss für deine Karriere sein.

Für die Arbeit als Volontär gibt es jedoch keine gesetzlichen Regelungen wie bei einer normalen Berufsausbildung. Letztendlich kommt es auf den Betrieb an, ob und wie hoch er dich für dein Volontariat bezahlt. Wie das Wort schon sagt: Es ist eben freiwillig.

Die einzige Ausnahme ist das journalistische Volontariat, deren Grundausbildung tariflich genau geregelt ist.

Eine Trainee-Stelle bereitet dich gezielt auf eine bestimmte Position im Unternehmen vor und ist vergleichbar mit einer praxisorientierten Fort- oder Ausbildung. Sie werden sehr oft im betriebswirtschaftlichen Bereich angeboten. Im Laufe des Trainee-Programms, das in der Regel ein bis zwei Jahre dauert, durchläufst du meist verschiedene Abteilungen des Unternehmens und lernst Firma, Prozesse und das Zusammenspiel einzelner Abteilungen allumfassend kennen. Hinzu kommen oft Seminare, in denen dir diverse Möglichkeiten der Weiterbildung geboten werden – etwa in den Bereichen EDV, Projekt- oder Zeitmanagement. Im Vergleich zum Volontariat verdienst du als Trainee – je nach Branche und Größe des Unternehmens – um einiges mehr.

Unternehmen wollen mit diesen Programmen gezielt Nachwuchskräfte und damit Führungskräfte von morgen ausbilden, sodass Trainees in der Regel auch übernommen werden. So winkt am Ende häufig die Festanstellung. Nimm dir also für die Suche und Auswahl des Unternehmens genügend Zeit – denn das könnte ein erster längerer Abschnitt in deinem Arbeitsleben sein.

Vorteile von Volo oder Trainee

Einer der größten Vorteile der beiden Einstiegs-Varianten: Du wirst nicht direkt ins kalte Wasser geschmissen und hast noch etwas Welpenschutz. Sowohl das Volontariat als auch das Traineeship ermöglichen dir einen sanften Berufseinstieg und du kannst:

  • Wichtige Praxiserfahrung sammeln
  • dich orientieren, bevor du dich spezialisierst
  • von einer intensiven Einarbeitung profitieren
  • das gesamte Unternehmen kennenlernen
  • dir ein berufliches Netzwerk aufbauen
  • dein eigenes Geld verdienen
  • dich in der Regel auf gute Übernahmechancen freuen

Die Junior-Position: Direkteinstieg „light“

Wenn du während deines Studiums bereits viel Praxiserfahrung sammeln konntest – zum Beispiel als Werkstudent oder durch verschiedene Praktika – kannst du auch direkt ins Berufsleben einsteigen, ohne den Umweg über ein weiteres „Ausbildungsjahr“ als Praktikant, Trainee oder Volontär zu gehen.

Du hast eigenverantwortliche Aufgabenbereiche und das Unternehmen erwartet mehr von dir, als bei einer Praktikanten- oder Traineestelle. Aber keine Sorge, deinen Vorgesetzten und Kollegen ist bewusst, dass du Beginner bist. So wächst du durch Training-on-the-job in deine Stelle hinein und wirst intensiv eingearbeitet. Da sich deine Arbeitskraft als Berufseinsteiger erst noch voll entfalten muss, bekommst du zunächst ein geringeres Einstiegsgehalt, verdienst aber natürlich mehr als ein Trainee.

Vom Studenten zum Berufseinsteiger – So klappt´s

Ob du noch mitten im Studium steckst oder eben fertig geworden bist: Du musst keine Angst vor dem Berufseinstieg haben. Klar, der Schritt ins Arbeitsleben ist kein Zuckerschlecken. Aber egal, ob du wenig oder fundiertes Praxiswissen im Laufe deines Studiums sammeln konntest: Es gibt auf dem Arbeitsmarkt viele Möglichkeiten für dich, den Sprung in den Beruf zu schaffen.

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17.10.2022 Alle Blogs Nach Oben