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Müdigkeit ade! Mit diesen Tricks rettest du dich durch den Arbeitstag

Müdigkeit ade! Mit diesen Tricks rettest du dich durch den Arbeitstag

Der Winter klopft an die Tür und die Tage werden nasser, kälter, dunkler und kürzer. Für viele Arbeitnehmende geht es in der Dunkelheit zur Arbeit und in der Dunkelheit wieder nach Hause. Von Sonne keine Spur. Die Folge: Wir fühlen uns schlapp, antriebslos und müde. Mit diesen Tricks rettest du dich über den Arbeitstag.

Der Wecker klingelt, es ist noch stockdunkel draußen. Du hörst, wie der Regen gegen die Fenster peitscht. Klar, dass man da nur schwer in die Gänge kommt. Den ganzen Tag wird es nicht richtig hell draußen und den Feierabend verbringst du lieber auf der Couch – ist ja eh schon dunkel. Wer kennt das nicht? Zu dieser Jahreszeit machen sich bei vielen ständige Müdigkeit und schlechte Stimmung breit. Und das ist vor allem am Arbeitsplatz hinderlich. Denn Müdigkeit führt zu

  • weniger Leistungsfähigkeit
  • schlechterer Konzentration
  • verringerter Gedächtnisleistung
  • verminderter Reaktionsfähigkeit
  • höherer Fehlerwahrscheinlichkeit
  • stärkere Anfälligkeit für Krankheiten

Die gute Nachricht: Wir können durch unser Verhalten selbst beeinflussen, wie leistungsfähig wir sind. Mit diesen einfachen Tipps machst du schweren Augenlidern den Gar aus!

  1. Eine Tasse reicht!

Er gilt bei den meisten als Wachmacher und Müdigkeitstkiller Nummer eins: Kaffee. Dass Koffein kurzzeitig den Energielevel pusht, ist allseits bekannt. Was viele aber nicht wissen: Zu viel des schwarzen Gesöffs kann genau das Gegenteil bewirken. Das liegt am sogenannten Adenosin – der Gegenspieler von Koffein: Adenosin wirkt schlaffördernd, setzt sich an Rezeptoren fest und signalisiert dem Nervensystem Ruhe. Koffein wirkt entgegengesetzt und setzt sich genau auf den Rezeptoren ab, die normalerweise für Adenosin vorgesehen sind. Bei regelmäßig hohem Kaffeekonsum passt sich der Körper an und entwickelt immer mehr Adenosinrezeptoren, an denen der Stoff dann doch noch andocken kann. Und schon verliert das Koffein seine aufputschende Wirkung. Statt die tägliche Dosis also zu erhöhen, plane lieber zwischendurch ein paar Tage Kaffee-Abstinenz ein, damit dein Körper sich regeneriert und die geliebte Tasse Kaffee wieder die gewünschte Wirkung hat.

2. Fresh Air, baby!

Schlecht gelüftete Räumlichkeiten, Heizungsluft und: wir atmen. Dabei stoßen wir bekanntlich CO2 aus, der Sauerstoffgehalt in der Luft wird weniger. Aber: Ohne ausreichend Sauerstoff schaltet unser Gehirn automatisch ein paar Gänge runter. Wir werden müde, bekommen Kopfschmerzen und die noch so einfachste Aufgabe wird anstrengend. Was hilft? Einfach raus und tief durchatmen! Die frische Luft wirkt wie eine Sauerstoffdusche. Dabei spielt es keine Rolle, ob man bei gutem oder schlechtem Wetter raus geht. Durch die frische Luft wird die Durchblutung angeregt, wodurch wir uns länger konzentrieren und Inhalte besser aufnehmen können. 15 Minuten reichen schon und wir fühlen uns gleich wieder fitter. Immer mal wieder für ein paar Minuten stoßlüften tut´s natürlich auch.

3. Immer in Bewegung bleiben

Ob es eine kleine Runde um den Block ist oder ein paar Dehnübungen im Sitzen: Besonders für Menschen, die den ganzen Tag im Büro sitzen, kann ein bisschen Bewegung Wunder bewirken. Unser Körper lebt von Bewegung. Wenn wir ihn nicht benutzen, meldet er sich. Mit Verspannungen im Nacken, den Schultern und Rückenschmerzen. Für den nötigen Energiekick sorgt zum Beispiel ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause oder eine Runde am Kicker im Pausenraum mit den Kollegen. Aber auch der kleine Umweg zur Kantine, der Gang zum Kollegen ins andere Büro, statt einen Anruf oder Treppen statt Aufzug liefern Körper und Geist den nötigen Energiekick. Ein wenig Stretching für die Schreibtischhocker schadet auch nicht. Zwischendurch mal die Schultern kreisen lassen, die Arme nach oben reißen und durchstrecken oder einfach die Pobacken fest zusammenkneifen. Wirkt! Versprochen.

4. Schnitzelkoma vermeiden

In der Mittagspause mal eben ein deftiges Zigeunerschnitzel mit Pommes oder die Currywurst vom Imbiss nebenan – hier geht deine Leistungsfähigkeit für deine Verdauung flöten. Denn Verdauung kostet Energie. Leichte und gesunde Kost helfen die Müdigkeit und vor allem das bekannte Mittagstief im Zaum zu halten. Gemüse, Salat, Suppe, Vollkornprodukte und statt Süßes, lieber zum Obst greifen. Das sollte jedenfalls die Regel sein. Und wir alle wissen ja, dass Ausnahmen die Regeln bestätigen. 😉

5. Und stündlich grüßt das Wasserglas

Wir alle wissen es. Eigentlich. Am Tag sollten wir zwischen 1,5 und 3 Liter Wasser trinken. Und trotzdem vergessen wir vor lauter Meetings oder dem wachsendem Arbeitsberg den Griff zum Wasser. Dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr die einfachste Möglichkeit deinen Kreislauf in Schwung zu halten und Kopfschmerzen vorzubeugen. Am besten die Wasserflasche in Sichtweite aufstellen und immer griffbereit haben. Noch besser: Schnapp dir in regelmäßigen Abständen dein Glas und mach dich auf den Weg in die Kaffeeküche, um es dort aufzufüllen. Das Plus an Bewegung macht noch schneller wieder munter. Und wem Wasser allein zu langweilig ist, kann es auch mit Kräutern, Früchten oder etwas Saft aufpeppen. Extratipp: Wenn du Durst hast, ist es in der Regel schon zu spät. Also immer rein mit dem Wasser!

6. Ein Pläuschchen mit den Kollegen

Die besten Muntermacher bleiben wohl die (Lieblings-)Kollegen. Ein nettes Gespräch beim Kaffee, eine spannende Geschichte vom Wochenende und der ein oder andere Lacher bringen deinen Blutkreislauf wieder in Schwung. Und ganz nebenbei sorgt das für ein positives Arbeitsumfeld. Und wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt und Spaß bei der Arbeit hat, ist am Ende kreativer, motivierter und leistungsfähiger.

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01.11.2022 Alle Blogs Nach Oben